Die verKANnTen Genies

Genies

 

Das Projekt „VerKANnTe Genies“ gibt es seit dem Schuljahr 20010/2011 und es bietet IKG-Schülerinnen und IKG-Schülern eine Möglichkeit, Texte mit anderen zu teilen. Bis jetzt wurden diese Texte immer gedruckt, aber ab sofort sollen sie hier auf der Schulhomepage zu lesen sein.

Ihr habt gelungene Texte, die ihr zu schade findet, um sie in den Untiefen eures Schreibtisches verschwinden zu lassen?
Dann legt sie in das Fach der VerKANnTen Genies im Lehrerzimmer oder mailt sie an Steffen Böer, damit alle euer Werk bewundern können.

Vom Comic bis zum Sonett ist alles erlaubt. Eure Texte können mit Name und Klasse versehen sein oder anonym abgegeben werden.

Über neue Texte freuen wir uns immer!


Schülerwerk (Klasse 8c)

Die graue Stadt


Die Häuser stehen wie Bäume im Wald,
doch sie sind finster und sie sind kalt.
Keine Wiese und kein Feld,
Asphalt ersetzt die grüne Welt
Und selbst die Luft, die man dort atmet,
ist schmutziger als man erwartet.

Leben pulsiert in den Straßen,
doch Tiere sind kaum zugelassen.
Alle, klein und große Leute
Denken nur an sich und heute.
Keine Pflanze, kein Grashalm,
dafür Schmutz und sehr viel Qualm.
Drum herum ist viel Verkehr
Und das hetzt einen umso mehr.

Was kann hier leben, fragt man sich,
die Antwort lautet: Menschen wie ich.
Sie leben in der grauen Welt
Und hoffen auf ihr gutes Geld.
Doch ist mal eine große Not
Und alle Leute schrei’n nach Brot.
Erst dann versteht ein jeder Mann,
dass man sein Geld nicht essen kann.

 

Alisa Ritter

Schülerwerke (10d IKG, Herr Kaltenbach, 11.06.2013)

Die anderen möchten gern vorgeben,
einem den Lebensweg zurechtlegen.
Vorgeben, was man hat zu tun,
seh´n einen nicht gerne ruh´n.
Erwartungen sagt man leicht daher,
doch zu erfüllen sind sie schwer.
Was man selbst will,
überlegt man sich still,
hofft, dass die Wünsche man sich erfüllen kann,
die Erwartungen der anderen folgen erst dann.

Franziska Kaiser



Wenn du dir etwas wünschst,
dann träumst du davon.
Wenn du dir etwaserhoffst,
dann glaubst du daran.
Aber wenn du von dir etwaserwartest,
dann handle!
Denn Wünsche und Hoffnungen
müssen dir erfüllt werden.
Doch deine eigenen Erwartungen
kannst du dir selbst erfüllen.

Karin Nguyen



Die Jahre verfliegen, die Jahre vergehen,
was wird aus uns werden - wir werden es sehen.
Von Bergen umschlossen führt uns der Weg
bis zum im Traume erträumten Steg.

Mit schweifendem Blicke über das Meer
die Wellen und Wogen brechen umher,
erblicken wir eine weit entfernte Insel,
die gemalt vor Schönheit wie mit dem Pinsel.

Nur der Weg dorthin ist noch verhüllt,
wer ihn erreicht des Lebens Dasein ist erfüllt,
denn bestritten hat diesen Weg noch keiner.
Es ist ganz und gar nur meiner.

Teresa Nann



Das Leben beginnt,
so viel zu sehen.
Doch die Zeit verrinnt,
der Spaß wird vergehen.

Kind, geh und lerne!
Enttäusche uns nicht!
Du bist doch unser Erbe,
unser Hoffnungslicht.

Liebe Eltern,
stolz sollen sie sein.
Ich werde alles ändern,
nichts kriegt mich klein!

Arbeiten, arbeiten,
ich muss es schaffen!
Keine Zeit für Einzelheiten,
muss mich zusammenraffen!

Keine Ruh' , keine Pause,
es ist zu viel.
Ich will nach Hause,
doch was ist mit meinem Ziel?

Ich brauche eine Auszeit.
Nur ein paar Stunden.
Dann erlange ich wieder Klarheit.
Geheilt sein werden meine Wunden.

Komm her Medizin,
hilf meinem Schlaf.
Wer braucht Disziplin?
Ich habe einen hohen Bedarf!

Es wird leise.
Aus gehen die Motoren.
Vorbei die Reise:
Du hast verloren.

Mona Kaisler



Erwartungen
Ich muss
Ich kann nicht
Soll ich das wirklich?
Zweifel

Wünsche
Ich will
Nur ein Traum
Werde ich es bekommen?
Begehren

Hoffnung
Ich vertraue
Kann es klappen?
Ich weiß es nicht
Bangen

Felix Schaefer



Erwartungen, Wünsche, Hoffnungen

Gute Noten, nette Freunde,
und was wünschst du dir Heute?
Abitur und dann studieren,
damit kannst du nichts verlieren!
Beruf und Karriere machen,
gibt es da denn viel zu lachen?
Jetzt ein Haus, ein Mann und Kinder,
werden deine Sorgen minder?
Langsam an die Rente denken,
lässt sich so ein Leben lenken?
Entspannen, reisen und auch lesen,
endet so das echte Leben?

Jeder Mensch hat andere Wünsche,
hoch hinaus und viele Trümpfe!
Denn die Wahrheit sieht oft anders aus,
aus Problemen kommt man schnell nicht raus!
Die Erwartungen sind viel zu groß
und wird man auch so schnell nicht los.
Man macht sich Stress den ganzen Tag
und tut nicht mehr das was man mag.
Wo bleibt denn da die Lebenslust?
Bei vielen juckt jetzt nur der Frust.
Macht das alles denn einen Sinn,
wenn man nur wegen Anerkennung leben will?
Wünsche und auch Hoffnungen
lassen sich verwirklichen.
Denn Spaß soll das Leben machen,
am besten mit ganz vielem Lachen!

Anna Schultz



Wenn ich groß bin werde ich mal was!
Doch ist das so einfach?
Es scheint fast.
Mit Frau und Kindern wär es gut,
dazu noch etwas Mut
und etwas Glück,
dann passt es - verrückt!

Aber in der Realität
wird man verschmäht.
Du wirst zum Knecht,
ist das Zeugnis zu schlecht.
Es wäre doch angenehm,
wenn sich alle entspannen.
So würde es gut gehn
und zwar ganz ohne Pannen!

Ein bisschen Freiheit wäre nett.
Lange Zeit im eignen Bett
und etwas Essen aufm Tablett.

Wenn das nicht geht,
so tuts mir Leid.
Hierfür bin ich zu gescheit!
Einmal meinen eignen Weg
will ich gehn
das ist mein Wunsch: Auf Wiedersehn!

Sebastian Xanke



Ich soll sein was ihr wollt.
Ich will ich sein!
ihr wollt sagen wie ihr mich wollt.
Ich will das nicht!
Ihr wollt, dass ich bin wie ihr es wollt,
Wie die anderen es wollen,
Wie alle sind.
Ich will das nicht!
Ich will sein wie ich will!
Ihr hofft, dass ich bin wie ihr es wollt.
Ihr wünscht es euch.
Ich hoffe, dass ihr das nicht wollt!
Ich wünsche es mir!
Ich will hoffen was ich will,
Nicht was ihr wollt!
Ich will wünschen was ich will,
Nicht was ihr wollt.
Ich will hoffen was ich will,
Nicht was ihr wollt.
Hoffen und wünschen will ich!
Ich will, dass ich hoffen und wünschen darf.
Ich will, dass es sich erfüllt!

Magalie Müller