„stark.stärker.WIR.“

Das neue Präventionskonzept „stark.stärker.WIR.“ für Schulen in Baden-Württemberg wurde als Konsequenz aus dem Amoklauf von Winnenden 2009 entwickelt und 2011 einstimmig vom Landtag verabschiedet.

Seit September 2012 wird dieses neue Präventionskonzept flächendeckend an den Schulen eingeführt. Das IKG gehört nun zu den ersten 500 Schulen, an denen dieses Konzept umgesetzt werden wird. Dabei handelt es sich um ein Mehr-Ebenen-Programm, das auf drei Ebenen verankert sein soll, auf der Ebene des Einzelnen, auf der Klassenebene und auf der Schulebene. Gleichzeitig hat die Präventionsarbeit drei Säulen, nämlich die Gewaltprävention, die Suchtprävention und die Gesundheitsförderung. Mit Hilfe dieser drei Säulen und durch die Vernetzung mit internen (Beratungslehrer, Schulsozialarbeit,…) und externen Partnern (Polizei, Jugendamt, Präventionsstelle,…), soll dem Schüler Lebenskompetenz vermittelt werden, darunter ganz besonders die psychische Widerstandskraft, die sogenannte Resilienz.

Es geht aber nicht nur um den Einzelnen, sondern auch darum, das Schulklima positiv zu beeinflussen. Durch die Förderung personaler uns sozialer Kompetenzen sollen bessere Lernvoraussetzungen geschaffen werden, weil z.B. weniger Zeit für Konfliktklärungen innerhalb des Unterrichts verwendet werden muss. Dies wiederum soll auch zu höherer Zufriedenheit aller am Schulleben beteiligten führen.

Grundsätzlich ist also die Prävention in der Qualitätsentwicklung der Schule verankert und damit Teil der Schulentwicklung.

Kennzeichen des Konzepts:

  • Förderung von Resilienz: Entwicklung personaler und sozialer Kompetenzen sowie eine positive Grundhaltung zum Leben
  • Abdeckung der Bereiche Gewaltprävention, Suchtprävention und Gesundheitsförderung
  • Verankerung der Präventionsarbeit auf drei sozialen Ebenen: schulische Ebene, Klassenebene, individuelle Ebene
  • Einbeziehung aller am Schulleben beteiligten Gruppen: SchülerInnen, LehrerInnen, Eltern
  • Vernetzung der Prävention mit anderen Institutionen
  • Verankerung der Prävention als Teil der Schulentwicklung

Ziele der Präventionsmaßnahmen sollen sein:

  • Schule als einen Raum zu begreifen, in dem die Würde und Gesundheit jedes einzelnen geachtet wird
  • SchülerInnen und Lehrkräfte ein Sicherheitsgefühl zu geben und sie im Umgang mit Konflikten zu stärken
  • eine nachhaltige, zielgerichtete und systematische Präventionsarbeit zu erreichen

Weitere Informationen zum neuen Präventionskonzept finden Sie hier.