Aufgabenprofil des Präventionslehrers

Im Zuge der Neuausrichtung der Prävention an den Schulen, veränderten sich die Aufgaben des Präventionslehrers, was auch zur Umbenennung von „Suchtpräventionslehrer“ zum „Präventionslehrer“ bedingte. Er ist – wie es der Vergleich der Bezeichnungen zeigt – nicht mehr nur für die Suchtprävention zuständig, sondern beschäftigt sich mit Prävention im weiteren Sinne, wie sie auch im neuen Präventionskonzept „stark.stärker.Wir.“ festgeschrieben ist.

Der Präventionslehrer ist auf organisatorischer Ebene hauptverantwortlich dafür, Prävention an der Schule umzusetzen. Um dieses Ziel zu erreichen hat der Präventionslehrer folgende Aufgaben:

  • die Sammlung und Bereitstellung von geeignetem Material (Informationsmaterial, Material zum Einsatz im Unterricht,…)
  • die Organisation, Koordination und Vernetzung von Einzelmaßnahmen zur Prävention
  • die Herstellung von Verbindungen zu außerschulischen Partnern, die gegebenenfalls beratend oder therapeutisch tätig werden (z.B. Jugendamt, Sozialamt, Sucht-/Präventionsstellen, Polizei, Gesundheitsamt, Krankenkassen, Ernährungsexperten, proFamilia, Vereine,…)
  • die Zusammenarbeit mit innerschulischen Partnern (Beratungslehrer, Streitschlichter/Mediatoren, Anti-Mobbing-Berater, Schulsanitäter, Schulsozialarbeit,…)
  • die gemeinsame Erstellung eines Konzepts mit allen an der Prävention beteiligten (Schulleitung, Beratungslehrer, SchulsozialarbeiterIn, Streitschlichter/Mediatoren, Anti-Mobbing-Berater,…)
  • den Präventionsgedanken in Bewegung zu halten

Unterstützt und begleitet wird der Präventionslehrer dabei durch einen, der Schule zugewiesenen und vom Regierungspräsidium ausgebildeten Präventionsberater.

 

 

Weiter Informationen zum neuen Präventionskonzept und zu den Aufgaben des Präventionslehrers finden Sie auch hier.