Studienfahrt nach Rom

09.10.2017 von Stefanie Hengstler

Am Montag, den 18. September 2017 startete unsere Studienfahrt in die Stadt des „dolce vita“, nach Rom. Mit dem Flugzeug ab Stuttgart waren wir nach einer geplanten Reisezeit von nur fünf Stunden, zuzüglich der großzügigen „Pufferphasen“ von Herrn Dohl und der zusätzlichen Stunde, die wir noch auf den Bus warten mussten – nach italienischer Pünktlichkeit –, in nur acht Stunden in Rom. Die Zimmer unseres „2-Sterne-Hotels“ waren zwar spartanisch, aber allemal ausreichend, und unsere Vorfreude, diese Stadt kennenzulernen umso größer. Dementsprechend genossen wir den ersten Abend zu freien Verfügung bei Pizza, Pasta und Tiramisu.

Der nächste Morgen begann mit einem für Deutsche eher einfachen Frühstück mit Caffé und einem Croissant. Danach ging es mit dem wieder mal verspäteten Bus „extra muros“, vor die Stadtmauern, wo wir eine Führung durch die antiken Calixtus-Katakomben hatten. Nach einem raschen Mittagessen ging unsere Tour durch das antike Rom mit einer Führung auf dem Forum Romanum und im Colosseum weiter. Dabei erfuhren wir viel über die großartige römische Baukunst, die wohl schon viele Jahrhunderte vorausgegriffen hat. Auch diesen Abend hatten wir frei, um shoppen zu gehen, Sehenswürdigkeiten zu bewundern oder einfach durch die romantischen Gassen Roms zu schlendern. Dabei bemerkten wir schnell, dass diese Stadt ihren ganz eigenen Charme hat. So läuft man beispielsweise um eine Straßenecke und steht vor einer Kirche im Ausmaß unserer Aula, die aber in keinem Fremdenführer steht und auch sonst völlig „alltäglich“ scheint.

Am Mittwochmorgen stand eine öffentliche Audienz bei „Papa Francesco“ auf dem Petersplatz an. Ein Papst, der völlig normal und „zum Anfassen“ scheint, fuhr mit seinem Papamobil zwei Mal über den Platz und schuf mit seinen Worten eine Gemeinschaft von Menschen aller Nationen, Konfessionen und Generationen. Anschließend hatten wir eine Führung durch die riesigen Vatikanischen Museen, die von antiken Schönheitsidealen der alten Römer bis hin zu prunkvollen Wandteppichen mit biblischen Szenen alles boten. Der Höhepunkt der Führung war die Sixtinische Kapelle mit den berühmten Decken- und Rückwandgemälden von Michelangelo. Zum Abschluss ging es noch kurz durch den monumentalen, barocken Petersdom und vorbei an den unterirdischen Papstgräbern. Auch an diesem Abend hatten wir freie Zeit. Während die einen noch auf die Kuppel des Petersdoms stiegen und einen atemberaubenden Ausblick über das frühabendliche Rom genossen, machten sich die anderen auf, um die Shoppingstraßen der Stadt unsicher zu machen oder weitere der unendlichen Sehenswürdigkeiten zu erkunden.

Der letzte volle Tag unserer Reise rückte schneller näher, als uns lieb war. Bei einer spannenden Schnitzeljagd zu den Drehorten des Films „Illuminati“ erlebten wir noch bisher unbekannte und besonders schöne Plätze Roms. Da es Teil der Aufgabenstellung war, entstanden an diesem Tag wohl auch die meisten Selfies der Studienfahrt. Da wir die ursprünglich geplante Fahrt an den Strand der Vorstadt „Ostia“ doch absagten, blieb uns also der Rest des Tages wieder frei. Ein letztes gutes Mittagessen vor dem Colosseum, ein letzter Caffé und noch ein letzter Tag voller italienischer Entschleunigung. Den Abend beschlossen wir mit einem gemeinsamen Abendessen im „Hard Rock Café“. 

Am Freitag traten wir also mit einem lachenden und einem weinenden Auge unsere Rückreise an. Eines steht fest, wir werden wiederkommen, Rom, denn wir haben noch lange nicht alles gesehen!

 

Elisabeth Stegmann

 

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