Erfolgreicher Jugend forscht Regionalwettbewerb für IKGler
Mit insgesamt 8 Teams war das IKG stark am Regionalwettbewerb Donau-Hegau von Jugend forscht vertreten, der am vergangenen Wochenende stattfand. Dabei erreichten alle Teams Platzierungen und Sonderpreise. Insgesamt hatten 151 Kinder und Jugendliche mit 83 Projekten teilgenommen.
In der Kategorie Biologie – Jugend forscht Junior belegte Linus Schwarz (Klasse 10) mit seinem Projekt „Rettet die Bienen?!“ den zweiten Platz. Die aktuell immer weniger werdenden Bienenvölker, die unter der Varroamilbe leiden, könnten von seiner Entwicklung, einem alternativen Bienenstock, der an die natürlichen Baubedingungen wilder Völker angepasst ist, profitieren.
In der Kategorie der Älteren nahmen Mahbube Amiri, Chloé Michaut und Eyituoyo Omagbemi (alle Klasse 10 und J1) in ihrem Projekt „Teff, Kichererbsen und Linsen als Ernährungspflanzen der Zukunft“ genauer unter die Lupe, um so klimaangepasste Nahrungspflanzen für deutsche Anbauflächen zu finden, die aktuell zum Teil unter größeren Ernteverlusten leiden, und gewannen damit den ersten Preis.
Ebenfalls mit der Problematik der zukünftigen Ernährung der Weltbevölkerung und den Tieren haben sich Julia Bay (Klasse 9, IKG Tuttlingen) und Marco Storz (Klasse 9, OHG Tuttlingen) beschäftigt. Die beiden haben dazu die Wachstumsbedingungen der Mikroalge Chlorella vulgaris untersucht und einen eigenen Bioreaktor zur Anzucht entwickelt. Sie gewannen den Sonderpreis „Umwelttechnik“. Ebenfalls einen Sonderpreis gewannen Ole Cabarth und Karl Wagner (beide Klasse 9), die in ihrem Projekt ein Messsystem für die Stadtbäume der Zukunft entwickelt haben. Mit verschiedenen Sensoren können sie den Gesundheitszustand der Pflanzen genau überwachen und Aussagen über eine mögliche Eignung im Städteklima treffen.
Auch einem sehr umwelt- und gesundheitsrelevanten Thema nahmen sich Mohamed Karoui, Samuel Rüdiger und Julius Stindl (alle Klasse 9) an. Sie haben sich gefragt, wie Mikroplastik in den menschlichen Körper gelangt, dazu verschiedene häufig konsumierte Lebensmittel untersucht und darüber hinaus Aufnahmewege von Pflanzen aus dem Boden genauer analysiert. Sie gewannen als Sonderpreis ein Jahresabonnement der Zeitschrift „Natur“.
In Chemie trat Diana Plett (Klasse 9) mit ihrem Projekt „Biologische Proteine – ein Fleisch- und Pflanzenersatz?“ an. Diana gewann den ersten Preis und darf damit die Region in Balingen beim Landeswettbewerb vertreten.
In Physik traten in diesem Jahr Daniel Böer, Julian Böer und Maximilian Storz (Klasse 8 und 9) in Jugend forscht Junior an und entwickelten in ihrem Projekt eine wärmeleitende Wandfarbe, die als alternatives Heizsystem zu konventionellen Heizkörpern oder Fußbodenheizungen genutzt werden kann, und konnten damit den 3. Platz belegen.
Im Fachbereich Arbeitswelt haben Luisa Renjiffo Boeck, Finn Hilzinger und Justin Schöba (alle Klasse 12, IKG Tuttlingen) im zweiten Projektjahr ihren smarten Erste-Hilfe-Kasten vor allem auf der Softwareebene weiterentwickelt, was der Jury einen ersten Preis wert war. Sie vertreten das IKG beim Landeswettbewerb in Aalen Ende März.
Alle Projekte können unter www.bneamikg.de genauer angesehen werden.
Bericht: Katharina Kaltenbach
Fotos: Katharina Kaltenbach und Steffen Böer
Bilder von den Ständen
-
Biologische Proteine von Diana -
Chlorella vulgaris von Julia und Marco -
Microplastik von Samuel, Julius und Mohamed -
Heizen ohne Heizung von Danielm Julian und Maxi -
Messsystem Stadtklima von Ole und Karl -
Ernährung der Zukunft von Chloe, Mahbube und Tuoyo -
Rettet die Bienen von Linus -
Smarter Erste Hilfekasten von Luisa, Finn und Justin