Fünf Projekte des Immanuel-Kant-Gymnasiums auf dem Trinationalen Schülerkongress
Am Donnerstag, den 29.01. und Freitag, den 30.01.2026 fand der 17. Trinationale Schülerkongress an der Hochschule in Offenburg statt. 160 SchülerInnen aus Deutschland, der Schweiz und Frankreich durften dort ihre Forschungsprojekte in den Sprachen Deutsch und Französisch einander vorstellen, neue Bekanntschaften machen, ihre Präsentationskompetenz bei Vorträgen vor großem Publikum erweitern, darüber hinaus FachwissenschaftlerInnen zuhören sowie Einblicke in deren Forschungslabore gewinnen. Fünf Gruppen des Immanuel-Kant-Gymnasiums konnten, mithilfe der Unterstützung des Schülerforschungszentrums Südwürttemberg, Standort Tuttlingen und Frau Kaltenbach sowie Frau Böer, die vonseiten der Französisch Fachschaft den Kongress begleitete, in diesem Jahr mit Projekten, die sich fast alle mit Nachhaltigkeitsthemen beschäftigen, teilnehmen.
Zu den ersten Vortragenden des Kongresses gehörten Mohamed Karoui, Samuel Rüdiger und Julius Stindl (alle Klasse 9), die, unterstützt durch die Dolmetscherinnen Sara Begonja und Lena Störk (beide J1) ihre Arbeit zum Thema Mikroplastik in Lebensmitteln und Aufnahmewege in den Körper vorstellten. Die Gruppe durfte außerdem ihr Projekt darüber hinaus einem Marktplatzstand ausstellen.
Diana Plett (Klasse 9) präsentierte auf dem Kongress ihre Arbeit zur Proteinextraktion aus Hefezellen. Perspektivisch können von Mikroorganismen hergestellte Proteine als ein Baustein der Ernährung der Zukunft dienen. Auch Mahbube Amiri, Chloé Michaut und Eyituoyo Omagbemi (alle Klasse 10 und J1) haben sich in ihrem Projekt über die Ernährung der Zukunft Gedanken gemacht, indem sie verschiedene Pflanzen auf ihre Anbaubarkeit in Zeiten des Klimawandels auf deutschen Agrarflächen untersucht haben. Daniel Böer, Julian Böer und Maximilian Storz (Klasse 8 und 9) nehmen sich in ihrem Projekt das Thema Heizen vor und untersuchen, ob es möglich ist, eine leitende Wandfarbe als ökologischeren Ersatz für aktuell bestehende Heizsysteme zu entwickeln. Luisa Renjiffo Boeck (J1) präsentierte einen mit ihren Projektpartnern weiterentwickelten smarten Erste-Hilfe-Kasten, mit dem Betrieben ein vereinfachtes Management der Wartung ihrer Ersthelferausrüstung ermöglicht werden soll. Für alle ist der Kongress ein wichtiger Baustein in der Vorbereitung für den kommenden Jugend forscht Wettbewerb.