„Lichtblicke“
Das traditionelle Abschlusskonzert der Gymnasien verschaffte dem Publikum und den Mitwirkenden manche Lichtblicke im Schuljahresendspurt.
Das Kooperationsorchester der Gymnasien und der Musikschule unter der Leitung von Tristan Kaltenbach eröffnete das Konzert mit drei Sätzen aus der „Starwars“ -Suite von J. Williams. Sinfonische Fülle wurde von silbernem Glockenspiel und mächtig tönenden Röhrenglocken gekrönt.
Beim Rondo des Querflötenkonzertes Konzertes von S. Mercadante ließ Leni Schneider-Strittmatter das liedhafte Thema in perlenden, mühelosen Läufen tanzen, das Orchester begleitete tonschön und einfühlsam.
Es schloss sich der Schulchor unter der Leitung von Stefanie Diesch an:
Zu „I’m gonna be“liefen die zahlreichen Sängerinnen und Sänger sehr rhythmisch auf das Chorpodest, um dann bei ruhigen „Evening Rise“ fließende Melodien strömen zu lassen. Überschäumend und spritzig kam „Bubbly“ daher, bei „Dance the Night“ begann der Chor beinahe zu tanzen, Hände und Füße waren in Aktion. Mit viel Gefühl wurde „More to me“ gesungen und zum Schluss kam mit „Uptown funk“ Partylaune auf.
Der Chor sang auswendig, mit guter Intonation und immer tonschön, die Begleitband sorgte mit Bernhard Diesch am Klavier und Andreas Reif am E-Bass sowie Mica Rempp am Schlagzeug zuverlässig für die schwungvolle Begleitung.
Danach trat die Big Band mit ihrem Leiter Tristan Kaltenbach auf: Bei „When Big Bands ruled the earth“ hörte man über dem satten Sound des Ensembles tolle Soli vom Glockenspiel und Saxophonen. Die energischen Basstöne gaben dem Titel „Don’t stop belivin“ einen ganz eigenen Charakter und bei „Lady Marmelade“ erklang ein schönes Posaunensolo. Das war eine gute Ouvertüre zur Verleihung der Musikpreise:
Das Publikum bekam endlich alle Solisten und musikalisch aktiven Abiturientinnen und Abiturienten zu Gesicht, eine davon legte dann ihre Oboe zur Seite und setzte sich ans Klavier:
Kraftvoll spielte Patricia Specker den ersten Satz des Klavierkonzertes von E. Grieg, die Wechsel von schillernden Tonkaskaden zu lyrischen Passagen gelangen ihr sehr gut.
Das Orchester läutete das Ende des Konzertes im strahlenden Tutti mit „Pomp and Circumstance“ ein. Der Chor ließ es sich nicht nehmen, mit „Land of hope and glory“die inoffizielle britische Nationalhymne dazu zu singen. Doch was wäre so ein Konzert ohne funktionierende Beleuchtung und Soundtechnik?
Dafür sorgte das Team mit Max Wagner, Sebastian Glaser und Kilian Kupferschmid.
Am Schluss wurde auch die Kooperation mit der Musikschule als Motor des Orchesters gefeiert, durch die gelungene Zusammenarbeit ist es tatsächlich möglich, in dieser Stadt mit Schülern auf so hohem Niveau zu musizieren.
Bericht: Barbara Heni
Bilder: Steffen Böer